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"Windebian" oder "Debianwin"
#1
Unter Win 10 kann man ja nun auch Linux als Subsystem installieren,..habe ich mal gemacht.
Lustig, Synaptic auf einem Win-Desktop.Big Grin

[Bild: debwin.jpg]

Wozu das ganze?
Na ja, eventuell als Linux-Entwicklungsumgebung unter Win.
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#2
Es geht noch krasser.Big GrinTongue

Oben: Xfce-Taskleiste unter Debian
Unten: Win10-Taskleiste
Desktopmitte:
Links: Taskmanager Xfce-Debian
Rechts: Taskmanager Win10

Beide Betriebsysteme funktionstüchtig gleichzeitig auf einem Desktop.Cool

[Bild: doppeldesk.jpg]
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#3
Wo du gerade ein Testsystem oben hast, sehen sich die verschiedenen Linux-Programme untereinander in der selben Linux-Instanz, oder läuft jedes Programm in einer eigenen Virtualisierung?

Also zum Beispiel: Wenn man aus dem Windows-Startmenü eine Linux-Kommandozeile startet, darin TOP aufruft, dann wieder aus dem Windows-Startmenü ein anderes Linux-Programm aufruft, wird das im ersten Fenster im TOP aufgelistet? (Was ich nicht meine ist, aus dem Linux-Fenster heraus ein weiteres Linuxprogramm zu starten, die müssen sich ja dann notwendigerweise kennen.)
Hyperweb.eu => Server-Tutorial für Linux mit OpenSim.
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#4
ich glaube ich verstehe nicht was du meinst.
Unter dem Windows-Startmenü kann ich keine weiteren Linuxprogramme aufrufen, wohl aber über das Startmenü der oberen xfce-Leiste.
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#5
Ah ok. Dann natürlich über das obere Startmenü. Das liest sich aber schon mal gut: Wenn es ein (ein!) separates Startmenü gibt, dann dürften die von dort gestarteten Programme wahrscheinlich auch in einem gemeinsamen Linux laufen.
Hyperweb.eu => Server-Tutorial für Linux mit OpenSim.
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#6
Inwiefern ich das weiterverfolgen werde, weiss ich noch nicht. Habe ja genug Linuxrechner im Netzwerk, so ist dieses Feature unter Win eher ein Spielzeug für mich.
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#7
Wenn du doch noch was spielen willst, habe ich mal versucht obiges noch klarer zu formulieren. Beispiel-Testcase:

Erstes Fenster: Windows-Konsolenfenster (normale schwarze "DOS"-Box). Darin das folgende Kommando aufrufen. Ich hoffe, die Syntax passt, denn ich kann es ja selber nicht ausprobieren.
Code:
wsl top | grep -E 'vi'

Jetzt sollte nichts angezeigt werden, oder dauernd irgendwelche Prozesse mit "vi" im Namen (bei mir zum Beispiel "irq/30-nvidia".

Zweites Fenster: Windows-Konsolenfenster (normale schwarze "DOS"-Box), Kommando:
Code:
wsl vi

Jetzt sollte im ersten Fenster zumindest einmalig ein Prozess mit "vi" angezeigt werden. Wenn man im vi (oder vim) was speichert, oder Änderungen verwirft, ode vi wieder neu startet, sollte wieder mal "vi" bei top im ersten Fenster auftauchen.

Falls das so ist, kennen sich die verschiedenen Linux-Boxen untereinander (gleiche Instanz). Wenn so ein Szenario nicht möglich ist, kennen sich verschiedene Boxen nicht untereinander (gegeneinander abgeschirmte Instanzen).

PS: Das wäre mal ein Test, der über die nackte Installation der verschiedenen Distributionen hinausgeht. Wink
Hyperweb.eu => Server-Tutorial für Linux mit OpenSim.
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#8
Habe es erst mal wieder runter geworfen, vielleicht ein anderes mal.Cool
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#9
(29.07.2019, 21:48)Mareta Dagostino schrieb: Erstes Fenster: Windows-Konsolenfenster (normale schwarze "DOS"-Box). Darin das folgende Kommando aufrufen. Ich hoffe, die Syntax passt, denn ich kann es ja selber nicht ausprobieren.
Code:
wsl top | grep -E 'vi'
Das hat bei mir so nicht funktioniert. Ich bekam folgende Fehlermeldung: "Der Befehl "grep" ist entweder falsch geschrieben oder konnte nicht gefunden werden".

Ich musste im DOS Fenster zuerst wsl starten und dann die Linux Befehlszeile eingeben:
Code:
top | grep -E 'vi'
'

(29.07.2019, 21:48)Mareta Dagostino schrieb: Zweites Fenster: Windows-Konsolenfenster (normale schwarze "DOS"-Box), Kommando:
Code:
wsl vi

Jetzt sollte im ersten Fenster zumindest einmalig ein Prozess mit "vi" angezeigt werden. Wenn man im vi (oder vim) was speichert, oder Änderungen verwirft, ode vi wieder neu startet, sollte wieder mal "vi" bei top im ersten Fenster auftauchen.

Falls das so ist, kennen sich die verschiedenen Linux-Boxen untereinander (gleiche Instanz). Wenn so ein Szenario nicht möglich ist, kennen sich verschiedene Boxen nicht untereinander (gegeneinander abgeschirmte Instanzen).
Das hat funktioniert. Im ersten Fenster erscheint jetzt auch der Prozess.

Ich benutzte WSL mit Ubuntu eine Zeit lang zum Entwickeln kleinerer Anwendungen. Da es aber nicht so richtig zu meiner Umgebung passte und ich immer wieder Probleme mit bestehenden Scripten hatte, bin ich wieder davon abgekommen. Ich habe WSL mit Ubuntu 18.04 immer noch installiert, benutze es aber kaum mehr.

Zum Cross-Kompilieren benutze ich wieder wie früher MinGW64 und für grössere Linux Projekte starte ich Linux (Ubuntu 18.04) mit Dual-Boot. Auf meinem Notebook ist Linux mein Hauptsystem, auf meinem Windows 10 Desktop PC ist es genau umgekehrt. Mein bevorzugtes Linux ist seit ein paar Jahren die jeweils aktuelle LTS Version von Ubuntu.
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#10
Hallo Pius,

danke für den Test! Zur Zeit habe ich Ubuntu 18.04 auf meinem Rechner und nur wegen HDCP (Kopierschutz für Blu-Ray Spielfilme) noch eine kleine Win10 Partition in einer Festplattenecke rumfliegen. Leider verweigert der Kopierschutz virtuelle Maschinen.

Nun war meine Idee, beim nächsten Upgrade (20.04) das Linux huckepack auf Windows laufen zu lassen. Da sich verschiedene unabhängig gestartete Linux-Programme gegenseitig sehen, wäre es zumindest prinzipiell ohne Virtualisierungs-Overkill möglich. Also Windows-Startmenü verbergen, Ubuntu-Bildschirmhintergrund faken und außer BluRay alles über Linux laufen lassen. Ob ich das wirklich mache, wahrscheinlich eher nicht: Gegenüber Ubuntu hätte ich vermutlich die meiste Zeit ein veraltetes Kernel, Linux im Windows-Dateisystem vergraben (Backups!), all den Ärger mit hochwertigen *hust* Windows-Updates, Registrysalat usw. Das spricht erst mal nicht so arg dafür, zumal ich derzeit nicht mal ein Systembackup brauche - Neuinstallation und Home zurückspielen geht so schnell, dass sich ein Systembackup nicht lohnt.

Liebe Grüße,
Mareta
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