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07.12.2015, 23:39
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.12.2015, 23:55 von Mareta Dagostino.)
Die Idee, Compiler vom Server zu verbannen, sehe ich allerdings was zwiespältig. Auf einem gewerblich genutzten Server mag das sicherlich gelten, da können die Mitarbeiter auf Zweitserver zum "Spielen" zurückgreifen, die eben nicht am Internet hängen. Im Hobbybereich möchte ich aber nicht darauf verzichten wollen, meinen Code direkt vor Ort auf dem Server zu bauen. Erstens ist da das passende Betriebssystem installiert, zweitens IPv4 verfügbar, drittens leistungsfähiges Internet. Die Alternative wäre, dafür eine zusätzliche VM aufzusetzen mit der gleichen Betriebssystemversion wie auf dem Server, alles zu Hause ins Blaue zu kompilieren, und dann jeden Versuch binär über den heimischen DSL-Upload auf den Server zu kopieren. Sorry, wenn ich schon viel Geld für Servermiete bezahle, dann möchte ich den Luxus der Superspitzen-Internetanbindung auch auskosten.
Für mich ist Internet in erster Linie immer noch Spielwiese, so wie Amateurfunk. Technisches Experimentierfeld eben. Ich möchte nicht durch Kriminelle auf meinem Server gestört werden, klar dass ich Vorsorge treibe. Aber wenn mich die Vorsorge deutlich behindert, dann gehe ich das Restrisiko ein, dass von meinem Server aus eventuell irgendwelche Firmen gehackt werden: Ich mache halt eine Neuinstallation, und gut ist. (2009 ist das mal geschehen, durch ein Sicherheitsloch im gratis vom Provider mitgelieferten Plesk. Welches ich seitdem nicht mehr verwende, schlechtes Gewissen hatte ich aber nicht. Meine Anleitung ist übrigens als Folge daraus entstanden, ich fing halt an den Rechner selber zu konfigurieren statt in einem Grafiktool rumzuklicken. Das ursprünglich für mich selbst geschriebene Rezept stellte ich ins Netz...)
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Ähm .. bitte wieder zurück zum Thema bitte ;D
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Wofür braucht ihr eigentlich ftp?
Wenn es nur um das bearbeiten/kopieren von Dateien geht kann man das doch auch bequem mit dem Fish Protokoll machen.
Ich trage in meinem normalen KDE Dateimanager Dolphin oben in der Statuszeile fish://benutzername@meinserver.anbieter.net ein, beantworte das Passwortgedöns und kann anschließend mit den Verzeichnissen arbeiten wie auf der lokalen Platte. Dateien rauf und runterladen inklusive Ich wüsste nicht was mir ftp da noch bringen sollte?
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Fish Protokoll ist mir nicht bekannt, eher sftp. Einen FTP-Server hab ich lange nicht mehr installiert auf Servern. Bei meinen Hoster benutze ich auch nur noch sftp, geht wunderbar ;D
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Fish funktioniert wie scp über den Servicezugang, den man auch für Putty braucht. Da muss man (normalerweise) nichts installieren, deshalb frage ich ja, warum ftp, wenns kompfortabler auch ohne geht?
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Bei SFTP wird ein Schlüssel erstellt, soweit ich weiss, denke ist genauso nur halt in anderer Form.
Aber alles in allem, hab noch keine Probleme mit Sicherheit auf meinen Server gehabt. Nur halt bin ich kein Admin von beruf her, sondern hab mir alles selbst beigebracht ... ..
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Unter Linux würde ich eher die Console vorziehen, als den Putty. Soweit ich weiss gibt es auch kein binär paket für linux. Da müsstest selbst das Programm compillieren ..
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Naja, ich bin auch keine Netzspezialistin

Ist der erste Fernserver den ich betreue. Putty (auch bei Suse binär vorhanden) hatte ich genommen, weil es Mareta in ihrem Tuto beschrieben hatte. Kann man denn mit der normalen Console eine SSH Verbindung zum Server aufnehmen um zB. dort Programme zu starten?
Über Fish habe ich mich noch mal kurz schlau gemacht. Das ist ebenfalls eine SSH Verbindung, die es mit diesem extremen Komfort wohl so nur unter KDE gibt. Ich kann mit beliebigen lokalen Programmen direkt auf dem Server arbeiten. Beispielsweise mit Gimp dort ein Bild aufmachen, bearbeiten und wieder zurückschreiben. Coole Sache!
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