Beiträge: 76
Themen: 10
Thanks Received: 38 in 28 posts
Thanks Given: 5
Registriert seit: Apr 2020
Hallo Leute,
es besteht ja die Möglichkeit Regionen in eigenen Instanzen des Opensimulators laufen zu lassen, und so die Region von den anderen zu isolieren, bzw. ihr eine "eigene CPU zu spendieren". Dabei kann, auch ein Docker Container zum Einsatz kommen.
http://opensimulator.org/wiki/Dependencies
https://github.com/Makopo/docker-opensimulator-simple
Was haltet Ihr in dem Zusammenhang aber von KVM?
Beiträge: 959
Themen: 143
Thanks Received: 604 in 327 posts
Thanks Given: 77
Registriert seit: Feb 2015
Der OpenSimulator läuft in Threads wenn die in Docker laufen denke ich das es langsamer wird.
Für den Test einer neuen Version mag das vielleicht toll sein aber nichts für mich.
https://www.opc-router.de/was-ist-docker/
Ein Metaversum sind viele kleine Räume, die nahtlos aneinander passen,
sowie direkt sichtbar und begehbar sind, als wäre es aus einem Guss.
Beiträge: 1.579
Themen: 74
Thanks Received: 859 in 365 posts
Thanks Given: 428
Registriert seit: May 2013
Jede zusätzliche Verdeckungsschicht benötigt zusätzliche Ressourcen.
Pro Docker oder KVM: Wenn eine OpenSim Instanz exzessiv Ressourcen beansprucht, kann sie soweit eingeschränkt werden (Prozessor-Cores, Ram usw.), dass die anderen OpenSim Instanzen nicht überlastet werden.
Pro KVM: Hackerangriffe können auf die gekaperte Instanz begrenzt werden.
Pro "alles zusammen": Wenn alle OpenSim Instanzen in einem normalen Betriebssystem zusammen laufen, dann teilen sich alle zusammen die gesamtmögliche Performance. Wenn dann eine Region eine Veranstaltung macht und auf den anderen Regionen ist gerade niemand, kann die Party-Region sozusagen Ressourcen abschöpfen.
Beiträge: 76
Themen: 10
Thanks Received: 38 in 28 posts
Thanks Given: 5
Registriert seit: Apr 2020
Hallo Ihr Beiden,
vielen Dank für Eure Antworten. Darauf gekommen bin ich nur, da ich gerade VMs mit Qemu+KVM aufsetze, und überrascht war wie flüssig das unter Linux läuft. Allerdings erst nachdem ich für die VMs das RAW-Format gewählt habe, bei dem leider dann auch gleich die komplette konfigurierte Plattengrösse belegt wird. Das QCOW2-Format hat zwar den Vorteil das die virtuelle Festplatte langsam wächst, aber das kostet insgesamt in der VM Performance. Das allein ist eigentlich schon ein ausreichendes Kontra-Argument.
Wäre eben halt schön, wenn man ein Grid flexibel handhaben könnte. Aber ich sehe das mittlerweile wie Ihr, es kostet Performance, und da wird der Server sicher sauer. :-)