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Habe eben einen zweiten Debianserver bestellt, der dann lediglich für die Backups zuständig ist.
Sobald er verfügbar ist Folgendes:
1. Grundinstallation prüfen
• Debian aktuell
• SSH sicher
• keine unnötigen Dienste
2. Backup-Ziel vorbereiten
• Benutzer nur für Backups
• Speicherstruktur sauber anlegen
• Zugriffsrechte korrekt setzen
3. Borg-Repository einrichten
• verschlüsselt
• stabil
• bereit für automatische Rotation
4. Verbindung vom Grid-Server testen
• SSH-Key
• erster Test-Backup
• Wiederherstellung probeweise prüfen
Erst, wenn alles sauber funktioniert,
kommt der letzte Schritt:
5. Vollautomatik nachts per Cron
→ komplett selbstständig
→ kein Eingreifen nötig
→ ruhige, sichere Backups für Dorenas World.
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Hier sind meine Tipps für ein Backup:
Robust:
Denke daran, zuerst die Robust-Datenbank zu prüfen. Diese muss fehlerfrei sein, sonst bricht das Backup irgendwann ohne eine Meldung ab.
Die Robust-Datenbank solltest du splitten, damit niemals alles auf einmal weg sein kann, sondern nur Teilbereiche.
Prüfe die Anzahl der Einträge im Backup und in der Datenbank, ob alle Datensätze vorhanden sind.
Wenn du FsAssets verwendest, musst du zusätzlich das Datenverzeichnis am besten per unterverzeichnisse komprimieren.
Die Robust-Konfigurationen musst du ebenfalls sichern.
Simulatoren:
Hier benötigst du nur die aktuellen OAR-Dateien und Regions.ini-Konfigurationen sowie die Konfigurationen aus dem bin- und config-include-Verzeichnis.
Datenbanken werden für die Simulatoren nicht gesichert.
Es ist falsch, den gesamten OpenSimulator als Backup zu verwenden.
Faustregel: Je kleiner ein Backup-Bereich ist, desto weniger Übertragungsfehler können entstehen und desto geringer ist der Datenverlust.
Beim Restore werden Robust und die Simulatoren immer frisch aufgesetzt.
Ein Metaversum sind viele kleine Räume, die nahtlos aneinander passen,
sowie direkt sichtbar und begehbar sind, als wäre es aus einem Guss.
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17.02.2026, 16:19
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.02.2026, 16:37 von Dorena Verne.)
Du machst es so wie du willst, ich wie ich eben und ich weiß nicht was an meine Methode so schlecht sein soll?????? Zudem arbeite ich mit ganz anderen Datenbankgrößen wie du...
Nach 16 Jahren DW lasse ich mich ungern vorführen...
Edit:
Sorry für den Ton, war ein stressiger Moment.
Unsere Setups sind einfach sehr unterschiedlich.
Deine Art von Restore ist was für kleine Spielzeuggrids, sorry. Aber ich habe es geschafft die GridDB 16 Jahre am Leben zu erhalten und wenn du mir dann sagst, das war falsch von mir, stößt mich das etwas sauer auf...
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• neuen Debian-Backup-Server eingerichtet
• Borg-Repository erstellt und verschlüsselt
• SSH-Key-Verbindung stabil aufgebaut
• erstes Test-Backup erfolgreich durchgeführt
• vollständiges MariaDB-Fullbackup (~526 GB) erstellt
• dieses komplett extern übertragen
• Laufzeit, Integrität und Funktion bestätigt
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Morgen geht es weiter.
Das tägliche regelmäßige, läuft dann so, dass jeden Tag nur Änderungen ins Backup aktualisiert werden, jedes mit Zeitstempel, dass man bei Bedarf eines aussuchen kann.
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Abweichung vom ursprünglichen Plan
Geplant war zunächst ein klassisches System mit regelmäßigen Full-Backups der kompletten MariaDB.
Im praktischen Betrieb zeigte sich jedoch ein zentrales Problem:
• Die komplette Assetbank liegt in opensim1
• Größe: mehrere hundert Gigabyte
• Folgen:
• tägliche Full-Dumps dauern viele Stunden
• hohe Systemlast während des Grid-Betriebs
• schneller Platzverbrauch auf dem 1-TB-Backupserver
Damit war der ursprüngliche Ansatz zwar technisch korrekt, aber nicht alltagstauglich.
⸻
Finale, praxistaugliche Lösung
Täglich
• Backup nur der griddb
• schnell, geringe Last
• viele Wiederherstellungspunkte
Wöchentlich
• Backup der großen opensim1 (inkl. Assets)
• begrenzte Historie wegen Speicherplatz
Langzeit-Notanker
• vorhandener kompletter Full-Dump bleibt erhalten
• dient als Rettungspunkt im Katastrophenfall
Dateisystem
• tägliches Borg-Backup von /home
• sichert Scripts, Konfigurationen, Webseiten-Dateien und Dorena-AI-Code
Ergebnis
Die neue Strategie bietet:
• deutlich geringere Last im Alltag
• weiterhin vollständige Wiederherstellbarkeit
• kontrollierten Speicherverbrauch auf 1 TB
• automatische Sicherung mit Zeitlinie
Damit ist das Backup-System erstmals dauerhaft stabil betreibbar
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Hallo Dorena,
ich hab lange nichts geschrieben, aber jetzt muss ich doch mal was loswerden. Und ja, ich schreib das hier bewusst öffentlich, weil hier ja eh gerne alles vor versammelter Mannschaft breitgetreten wird.
Sag mal, warum gehst du eigentlich jedes Mal hoch wie ein Zäpfchen, wenn jemand einen völlig sachlichen Hinweis gibt? Ja, DW gibt es seit 16 Jahren, darauf kannst du auch echt stolz sein, das meine ich ehrlich. Aber dieses ständige Draufrumreiten, als hättest du das einzige, älteste und überhaupt geilste Grid 4 ever, das kannst du dir echt mal sparen. Andere beherrschen die Opensim-Technik auch, nicht nur du.
Es ist wirklich schade, dass hier oft so ein rauer Ton herrscht. Macht euch doch mal Gedanken, warum dieses Forum immer mehr zu einem reinen Event-Anzeiger verkommt, anstatt eine vernünftige Community zu sein. Und dann wundert man sich über Besucherschwund in DW... man man man.
Ich muss Manni da echt in Schutz nehmen, das war nämlich ein guter Hinweis von ihm. Wenn du sein Grid dann als „Spielzeug-Grid“ bezeichnest, nur weil er das Backup etwas professioneller angeht als du, finde ich das einfach falsch. Oder kommt es bei dir wirklich nur auf die Größe an, Dorena? Ich schätze dein Wissen, aber ich schätze eben auch seins. Wer weiß, vielleicht ist er Linux-Admin oder Bash-Programmierer? Da frage ich mich ernsthaft, wie du dazu kommst, ihn so abzukanzeln.
Zum Thema Backup: Es kommt halt immer drauf an, wie lange man Zeit hat für Backups und Restores – je weniger unnötige Datenübertragung, desto besser. Deswegen hat er ja recht: Es bringt der Datensicherheit gar nichts, wenn du bei jeder Region das komplette Verzeichnis sicherst, obwohl 95% der Dateien eh identisch sind.
Dein Input mit Borg ist übrigens eine gute Wahl, das Tool beherrscht ja die Deduplizierung auf Block-Ebene. Das heißt, Borg erkennt von selbst, dass die gleichen DLLs in den verschiedenen Verzeichnissen identisch sind und speichert sie physikalisch nur ein einziges Mal. Damit verhinderst du ja eigentlich schon, dass dieser 95%-Ballast dein Backup aufbläht. Wenn man das dann noch mit Mannis Ansatz kombiniert – also Dumps der Datenbanken, Configs separat und nur ein Master-Bin-Verzeichnis – dann hat man ein richtig sauberes Disaster Recovery. Ich werde meine Scripte jetzt auch so umstellen. Am Ende brauche ich zwei saubere Szenarien, eins zum Reparieren und eins für einen kompletten Serverwechsel. Das ist für mich vernünftige Administration und kein Spielzeug.
Vielleicht denkst du mal drüber nach, ob dir eine echte Community auf Augenhöhe wichtig ist oder ob es dir nur um die eigene Selbstbeweihräucherung geht – und ich hoffe wirklich, du lässt das mal positiv sacken, ohne es direkt wieder als Angriff zu werten.
Hab noch einen guten Tag
Grüsse, Pharcide
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18.02.2026, 11:08
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.02.2026, 11:18 von Dorena Verne.)
Uiui, wenn ich das so lese, im Nachhinein bin ich doch froh nicht auf dein Angebot eingegangen zu sein und lieber meine Unabhängigkeit bewahrt habe. Mit "Spielzeuggrid" bezog ich mich auf die Größe der Assetdatenbank, nicht auf die Features seines Simulators selbst...
Zudem dokumentiere ich in diesem Thread meine Vorgehensweise in meinem Grid, für seines kann er doch gerne selber einen Thread aufmachen.
Zudem, Manni schrieb:"Es ist falsch, den gesamten OpenSimulator als Backup zu verwenden." Im Grunde kritisierte er zuerst meine Vorgehensweise und das soll ich ok finden? Na ja...
Edit:
Eigentlich wollte ich nach Abschluss der Arbeiten hier eine sorgfältige Dokumentation des gesamten Prozesses hier veröffentlichen, der eine oder andere hätte damit sicher was anfangen können. Aber weißt du was? Die Lust ist mir vergangen...
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Zitat:Ich muss Manni da echt in Schutz nehmen, das war nämlich ein guter Hinweis von ihm. Wenn du sein Grid dann als „Spielzeug-Grid“ bezeichnest, nur weil er das Backup etwas professioneller angeht als du, finde ich das einfach falsch
Die versteckte Beleidigung ist dir nicht bewusst oder reine Absicht? Dann sag doch gleich, das ich nur amateurmässigen Mist mache...
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Mir ist sehr bewusst was ich schreibe und wie ich schreibe.
Dazu brauche ich nicht mal eine KI.
Ich habe mir sehr Mühe gegeben, Dir einige versteckte Hinweise zu geben worüber Du nachdenken solltest, ohne das ich direkt zu Dir bin.
Und das bezog sich nun nicht aufs Technische.
Ja, mein Angebot war Dir temporär einen neuen Server zu geben, bis Du den alten ablösen und kündigen kannst, und du den anderen selber übernehmen kannst.
Ich hab nicht von Finanzierung gesprochen, ich hab etliche ungenutzte Server.
Und Du beziehst dich auf die Asset Datenbank, also kommt es Dir halt doch auf die Größe drauf an, woran Du Qualität misst, kann man, muss man nicht.
Zudem bist Du überhaupt nicht kritikfähig, und fühlst Dich persönlich angegriffen, dabei hatte Manni ja nur zu der Vorgehensweise des Backups was gesagt, und nicht Dich als Person kritisiert.
Meine Worte hingegen kannst Du jetzt durchaus als persönliche Kritik auffassen und sollten Dich wenigstens nur ein ganz klein wenig zum Nachdenken anregen.
Sachlich und nett diskutieren kannst Du wohl nur, wenn Pro Dorena.
Grüsse, Pharcide
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